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GESUNDHEITS-ABC |
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mediScon kleines ABC zur Gesundheit
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Unser kurzes ABC zur Gesundheit auf Reisen mit Tipps und Infos von "A wie Allergie" bis "Z wie Zecken".
A -B - C - D - E - F - G - H - I - J - K - L - M - N - O - P - Q - R - S - T - U - V - W - X - Y - Z
Klicken Sie auf den Anfangsbuchstaben um schneller ans Ziel zu kommen oder scrollen Sie sich durch das ABC.
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A
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Allergien: Informieren Sie sich schon vor der Reise über evtl. mögliche Belastungen mit allergieauslösenden Stoffen in Ihrem Zielgebiet (Pollen, Nahrung,...). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Problematiken im Urlaub, besonders wenn Sie regelmäßig Medikamente gegen Allergien einnehmen. Eine angemessene Reiseapotheke und wenig Stress im Urlaub sorgen dann für eine schöne Zeit.
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B
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Behinderung und Reisen: Ob Sie nun gemeinsam mit einer behinderten Person, oder als selbst behinderte Person Urlaubsträume hegen, mit einer guten Reisevorbereitung steht ggf. auch beispielsweise einer Bali-Reise nichts im Weg. Nur durch Ihr eigenes Interesse und nur gemeinsam mit behinderten Personen, können wir neue Ziele erreichen und diese Ziele ggf. noch besser erreichbar machen.
Blähungen und Bauchweh: Sie sind oft ausgelöst durch die Umstellung der Nahrung am Urlaubsort. Gewöhnen Sie Ihren Magen daher immer langsam an die neuen und exotischen Speisen. Achten Sie auch stets auf eine gute Nahrungsmittelhygiene.
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C
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Chemoprophylaxen: Medikamentöse Prophylaxen beispielsweise gegen Malaria, müssen immer individuell mit dem Arzt besprochen werden. Solche Medikamente müssen immer regelmäßig eingenommen werden (teilweise über die Dauer der Reise hinaus).
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D
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Diabetes: Als Diabetiker/in sollten Sie vor einer Reise unbedingt mit Ihrem Arzt oder Apotheker die geplante Reise durchsprechen. Packen Sie Ihren internationalen Diabetikerausweis und ggf. eine Bescheinigung Ihres Arztes bezüglich Ihrer Medikamente und Zubehör mit ein.
Durchfall: Neben Fieber ist Durchfall die häufigste Erkrankung bei Reisenden. Da es bei schweren Durchfällen schnell zu einem sehr hohen Flüssigkeitsverluß kommen kann, sollte stets viel Flüssigkeit mit Elektrolyten zugeführt werden. Bei Durchfällen mit Fieber und/oder wenn Blut mit ausgeschieden wird, sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden. Auch wenn ein Durchfall länger als zwei Tage anhält, ist ein Arztbesuch anzuraten.
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E
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Erkältung: Die Symptome einer Erkältung können unterschiedliche Ursachen haben. Es kann sich dabei um eine Infektion durch Bakterien oder Viren, gleichsam aber auch um eine allergische Reaktion handeln. Ein rascher Klimawechsel wirkt sich immer auch auf unser Immunsystem aus, was solche Beschwerden begünstigen kann. Sie sollten daher solche Symptome stets ernst nehmen und Ihren Körper auch auf Reisen nicht zusätzlich belasten. Auch ein ausgiebiges Sonnenbad stellt für den Körper bereits eine Belastung dar. Bei Erkältungssymptomen oder allergischen Symptomen, sollten Sie auf geplante Tauchgänge unbedingt verzichten.
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F
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Fieber: Fieber selbst ist keine Krankheit, sondern nur ein Symptom welches anzeigt, das eine Erkrankung vorliegt. Die meißten fieberhaften Erkrankungen werden durch Bakterien und Viren hervorgerufen. In den Tropen wird Fieber oft von Einzellern wie beispielsweise den Erregern der Malaria, verursacht. Daher ist jedes Fieber während oder nach dem Aufenthalt in Malariagebieten bis zum Beweis des Gegenteiles malariaverdächtig. Auch noch Wochen nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet sollte beim Auftreten von Fieber immer auch eine Malariadiagnostik durchgeführt werden.
Flugangst: Die Symptome einer Flugangst zeigt fast jede 2. Person irgendwann einmal während einer Flugreise. Von einem Gefühl des Unbehagens über Schweissausbrüche, Herzrasen und Durchfällen, kann es vereinzelt sogar bis zu Panikanfällen kommen. Es gibt spezielle Kurse und Seminare, welche eine hohe Erfolgsrate aufweisen. Schon ein ausgiebiger Besuch beim Tag der offenen Tür am Flughafen kann bereits sehr hilfreich sein. Im Flugzeug selbst kann es sehr hilfreich und beruhigend sein, wenn Sie zu Beginn ihrer Stewardess offen und kurz von Ihren Angsten berichten. Diese werden Ihnen daraufhin entsprechend beruhigend begegnen und Ihnen ggf. angemessen zur Seite stehen und helfen können.
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G
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Gehbehinderungen und Reisen mit dem Rollstuhl: Personen die Hilfsmittel wie Rollstuhl, Gehhilfen, Prothesen, spez. Schuhwerk,... benötigen, sollten vor einer Reise mit dem Arzt oder dem Orthopäden abklären, ob die Hilfsmittel dem Klima im Urlaubsgebiet standhalten. Daneben sollten Alternativen angedacht werden und auch ggf. Ersatzmaterial eingepackt werden. Flughäfen und Airlines sind auf Anmeldung stets gut vorbereitet und ausgerüstet. Fragen Sie dennoch immer spätestens einen Tag vor Ihrer Reise erneut nach, ob auch wirklich an Sie gedacht wurde.
Gifttiere: In Gebieten mit Gifttieren (Schlangen, Skorpione, Spinnen, ...) sollte man nichts anfassen und auf nichts treten, was man nicht sieht. Bei Nacht ist der Gebrauch einer Taschenlampe zu empfehlen. Robustes Schuhwerk und lange Hosen sind eine wichtige Schutzmaßnahme.
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H
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Höhenprobleme: Flugreisen, hochgelegene Ziele, aber vor allem Trekking und Bergsteigen benötigen eine spezielle und individuelle Beratung. Im allgemeinen gilt es, auf eine überdurchschnittliche Flüssigkeitszufuhr zu achten und daneben Kaffee und Alkohol zu meiden.
Hygiene: Besonders in ärmeren Regionen herrschen nicht die gleichen hygienischen Standards wie bei uns. Bei Reisen sollte man daher stets auf eine gute Hygiene achten. Nahrungsmittel und Trinkwasser sind hierbei von besonderer Bedeutung: "Cook it, peel it or forget it" - eine alte und sehr weise Aussage, die auch weiterhin Bestand haben wird. Es ist zudem sehr wichtig, sich oft und gründlich die Hände zu waschen und gerade bei Kindern sollte man sich stets dafür Zeit nehmen. Auch Handtücher bergen eine gewisse Gefahr, besonders wenn diese auch von anderen Personen genutzt werden.
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I
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Infektionen: Eine Infektionsgefahr beispielsweise durch Bakterien, besteht überall und sie sind allgegenwärtig. Eine gute Hygiene ist schon mal ein guter Schutz, besonders in Regionen mit niedrigerem Hygienestandard. Wunden und kleinere Hautverletzungen können sich besonders in tropischen Gebieten sehr schnell superinfizieren. Daher sollten diese immer mit entsprechenden Mitteln desinfiziert und abgedeckt werden. Ein täglich gewechseltes Pflaster verhindert zudem, das Insekten an die Wunde kommen.
Insekten: Zum Thema Insekten haben wir hinter dem folgenden Link einige Infos zusammengefasst: http://www.mediscon.de/serviceinfo/insektenschutz/index.html
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J
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JetLag: Unsere innere Uhr läßt sich nicht so einfach umstellen, wie unsere Armbanduhr. Bereiten Sie sich daher vor einer Reise über mehrere Zeitzonen langsam vor und verschieben Sie Ihren Rhythmus in Richtung der Zeitverschiebung. Wichtig ist auch eine entspannte Reise, die schon beim Kofferpacken beginnt. Vermeiden Sie Hektik und Streß und planen Sie bereits die Anreise zum Fluhafen zeitlich sehr großzügig. Die Investition in ein Getränk am Flughafen rechnet sich schon beim Beobachten der hektisch vorbeihechelnden Menschen. Gehen Sie entspannt an Board. Ausreichendes Trinken von koffeinfreien und alkoholfreien Getränken während des Fluges wirkt sich auch sehr positiv aus. Nehmen Sie eine Flasche Wasser mit ins Handgepäck, das macht Sie erst mal unabhängiger. Und: Finger weg von Hormonen (Melatonin)!
Juckreiz: Juckzeit kann viele Ursachen haben, eine Reizung der Haut, ein Mückenstich, eine Entzündung, Pilzbefall,... bis hin zu einer allergischen Reaktion. Schützen und pflegen Sie Ihre Haut daher bei besonderen Belastungen wie Sonneneinstrahlung, schwimmen,... In Regionen mit Mücken sollten Sie zudem darauf achten, dass die Hautpflegemittel möglichst geruchsneutral sind, denn Mücken reagieren auf Geruch und Parfum.
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K
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Kinder und Reisen: Eine Reise mit Kindern bedarf immer einer besonderen Reisevorbereitung. Besprechen Sie eine geplante Reise mit dem Kinderarzt, er wird Ihnen immer gute, passende und sehr hilfreiche Tipps geben können. Auch die Reiseapotheke muß kindgerecht sein. Packen Sie eigenes Spielzeug, das Lieblingsstofftier, das "ungewaschene" Schnuffeltuch und ggf. auch einen eigenen Bettbezug mit ein. Dieses gibt Ihrem Kind Sicherheit durch gewohnte Anblicke und "Gerüche". Achten Sie bei Reisen in die Sonne immer auf einen sehr guten Schutz vor der Sonneneinstrahlung, von der ersten Minute an! Cremen Sie Ihr Kind auch unter dem T-Shirt stets mit hohem Lichtschutzfaktor ein. Sonnenbrillen für Kinder sollten einen entsprechenden Sonnenfilter haben, da ansonsten die Augen Schäden nehmen können.
Kontaktlinsen: Als Kontaktlinsenträger sollte man bei Flugreisen im Flugzeug besser auf die "altbewährte" Brille zurückgreifen. Da die Luft im Flugzeug sehr trocken ist, kann es beim Tragen von Kontaktlinsen schnell zu Reizungen der Augen kommen. Beugen Sie daher "trockenen Augen" vor uns trinken Sie ausreichend. Auch Augentropfen können helfen. Im Urlaubsgebiet sollten Sie auf einen hygienischen Umgang mit den Utensilien achten. Nehmen Sie stets eine ausreichende Anzahl mit und falls Ihr Gepäck einen "Umweg" nehmen sollte, empfiehlt es sich, auch immer etwas im Handgepäck mit sich zu tragen.
Krankenversicherung: Eine Reisekrankenversicherung ist unerläßlich, besonders bei Reisen ins außereuropäische Ausland. Achten Sie zudem bei Reisen in Länder mit niedrigerem medizinischen Standard auch darauf, dass ein Rücktransport inbegriffen ist. Wichtig ist hierbei die jeweilige Formulierung "medizinisch notwendig" oder "medizinisch sinnvoll"! Bei manchen gesundheitlichen Problemen muß es nicht zwingend medizinisch "notwendig" sein, Sie nach Hause zurück zu transportieren, wenn Sie sich im Urlaubsgebiet aber mit keinem Arzt und keiner Schwester unterhalten können, weil Sie die Landessprache nicht sprechen, kann es u.U. medizinisch "sinnvoll" sein, Sie zurück nach Hause zu fliegen.
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L
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Last Minute: Last minute bedeutet nicht unbedingt überstürzt abzureisen. Auch im Rahmen einer Last minute Reise kann noch eine reisemedizinische Vorbereitung erfolgen. Ihr Arzt wird Ihnen auch kurzfristig noch Hilfen, Infos und ggf. entsprechende Impfungen geben können. Die möglichen Gefahren stehen schliesslich nicht am Zielort bereit und erwarten Sie dort für eine sofortige Infektion.
Lust und Liebe: Geschlechtskrankheiten breiten sich immer mehr aus. Stetig werden weltweit steigende Erkrankungszahlen verzeichnet. Aber nicht nur "reine Geschlechts-krankheiten", sondern auch viele andere Krankheiten können durch einen ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen werden. es gibt neben HIV, Tripper, Siphylis und Hepatitis noch viele andere Gründe für das konsequente Benutzen von Kondomen. Denken Sie daneben auch stets daran, dass ein Kondom nicht nur Sie selbst schützt...
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M
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Mücken: Vorbeugung gegen Mückenstiche ist in Gebieten mit Malaria besonders wichtig, jedoch können blutsaugende Insekten auch eine Reihe von anderen Krankheiten übertragen. Daher sollte auch neben einer ggf. verwendeten medikamentösen Malariaprophylaxe die Verwendung von DEET-haltigen Repellents, Aerosolen, Sprays und Moskitonetzen durchgeführt werden.
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N
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Nahrung: Der Verzehr von ungekochten oder nicht frisch zubereiteten Speisen wie Salate, rohes Gemüse oder offene Früchte sollte vermieden werden. Gekochte Speisen sollten gut durchgegart sein und unverzüglich verspeist werden. Wichtig ist auch, daß zubereitete Speisen nicht durch schmutziges Geschirr, Besteck, Wasser oder Insekten kontaminiert wird.
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O
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Ohrenschmerzen: Wer zu wiederholten Mittelohrentzündungen neigt, sollte im Urlaub darauf achten, dass die Ohren stets trocken bleiben. Mit Ohrenschmerzen sollte auch nicht gebadet werden. Wer im Urlaub tauchen möchte, sollte vorab unbedingt seine Ohren ärztlich überprüfen lassen. Auch mit nur leichten Ohrenproblemen sollte das Tauchen unbedingt unterlassen werden.
Organspende/Organtransplantation: Für Reisende sehr interessant, gilt in vielen Ländern der Erde eine grundlegend andere Regelung zur Entnahme von Organen. Während bei uns in Deutschland ein Organspender bereits zu Lebzeiten sein Einverständnis zu einer Organentnahme geben muss (die sog. Zustimmungspflicht), ist dieses in vielen Ländern der Welt im Rahmen einer "Widerspruchspflicht" geregelt. Dieses bedeutet, dass in diesen Ländern jeder, also auch ein Besucher oder Gast des Landes, automatisch als Organspender gilt. Sofern also kein eindeutiger Widerspruch gegen eine Organentnahme vorliegt, besteht dann die Gefahr, dass im entsprechenden Fall die Organe entnommen werden können.
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P
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Parkinson: Die Parkinson'sche Krankheit ist unter Berücksichtigung einiger Kriterien und Vorbereitungen kein Grund, auf eine schöne Reise und tolle Erlebnisse verzichten zu müssen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihre Urlaubspläne. Weitere Informationen für Betroffene erhalten Sie bei mediScon.
Pilzerkrankungen: In feuchtem und warmen Klima fühlen Pilze sich sehr wohl. Auch die Einnahme von manchen Medikamenten kann eine Pilzinfektion begünstigen. Achten Sie daher im Urlaub auf eine entsprechende Hygiene (seperate Handtücher für die Füße; Handtücher nicht feucht ablegen, wenn diese wiederholt genutzt werden sollen, ...) und pflegen Sie Ihre Haut. Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn bei den ersten Anzeichen einer Pilzinfektion (Jucken, leichtes Brennen, Rötung,...) kann die Urlaubsfreuden erhalten. Packen Sie entsprechende Mittel in Ihre Reiseapotheke.
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Q
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Quallen: Der Hautkontakt zu bestimmten Quallen kann qualvoll sein. Fragen Sie vor dem Baden an neuen Stränden vor Ort nach, ob es aktuell Quallen dort gibt. Weisen Sie besonders Kinder darauf hin, keine Quallen und keine Tiere zu berühren oder anzufassen und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt im Wasser. Der Kontakt zum Sekret der Quallen kann zu heftigen Schmerzen, Verletzungen der Haut und sogar zu neurologischen Erscheiningen führen. Ziehen Sie daher immer einen Arzt hinzu und spülen Sie als Erstmaßnahme die betroffene Stelle mit reichlich fliessendem, sauberen Wasser ab.
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R
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Reiseapotheke: Neben ein paar allgemeinen Notwendigkeiten ist eine Reiseapotheke je nach Person (Kind, Sportler, Senioren) und Reiseziel, sowie Reiseart (Trekking, First Class,...) ganz individuell auszustatten. Sprechen Sie IHRE Reiseapotheke mit Ihrem Arzt ab und vergessen Sie nicht, regelmäßige Medikamente auch im Handgepäck (falls Ihr Koffer einen "Umweg" machen sollte) und in ausreichender Menge mitzunehmen, denn eine Reise kann sich auch mal unvorhergesehen verlängern.
Reisekrankenversicherung: Eine Reisekrankenversicherung ist unerläßlich, besonders bei Reisen ins außereuropäische Ausland. Achten Sie zudem bei Reisen in Länder mit niedrigerem medizinischen Standard auch darauf, dass ein Rücktransport inbegriffen ist. Wichtig ist hierbei die jeweilige Formulierung "medizinisch notwendig" oder "medizinisch sinnvoll"! Bei manchen gesundheitlichen Problemen muß es nicht zwingend medizinisch "notwendig" sein, Sie nach Hause zurück zu transportieren, wenn Sie sich im Urlaubsgebiet aber mit keinem Arzt und keiner Schwester unterhalten können, weil Sie die Landessprache nicht sprechen, kann es u.U. medizinisch "sinnvoll" sein, Sie zurück nach Hause zu fliegen.
Reiseübelkeit: Zur Vorbeugung von Reiseübelkeit gibt es viele unter-schiedliche Maßnahmen, die von einer stressfreien Anreise, über autogenem Training bis hin zur Einnahme bestimmter Medikamente reichen. Am besten lassen Sie sich von Ihren Hausarzt oder einem kompetenten Apotheker hierzu beraten, damit Sie auch etwas von der Reise mitbekommen... . Übrigens ist das Mitführen einer "Brechtüte für den Notfall" sehr beruhigend und hilfreich, denn wenn "es" passiert, will man sich selbst und auch mögliche Mitreisende nicht noch mit einem "sauren Geruch" belästigen.
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S
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Schwangerschaft und Reisen: Spätestens in der 35. Schwangerschaftswoche sind Flugreisen ein Tabu und dieses hat bis mindestens zum 7.Tag nach der Entbindung bestand. Auch bei den Schutzimpfungen gibt es entsprechende Einschränkungen und beispielsweise eine Malariaprophylaxe paßt nun gar nicht zu einer Schwangerschaft. Auch während einer medikamentösen Malariaprophylaxe (und je nach Medikament bis zu einer gewissen Zeit nach der Einnahme) , sollte ausreichend verhütet werden. Ihr Arzt wird Ihnen hierzu genaue Informationen geben.
Senioren: In der Reisebranche ist dieser Personenkreis als Wachs-tumsmarkt Nr.1 derzeit heiß umworben. Mehr noch als bisher üblich, empfiehlt es sich hierbei sehr sorgfältig die eigenen individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen beachtet zu wissen. Aber auch mit so mancher Vorerkrankung sind Reisen in die ganze Welt durchführbar. VOR einer Reisebuchung sollte aber immer ERST das entsprechende Gespräch mit Ihrem Arzt erfolgen. Auch sollten Sie Alternativen und mögliche Ausweichziele von Beginn an in Ihre Planungen mit einbeziehen.
Sodbrennen: Ungewohnte Nahrung, neue Gewürze, andere Getränke und auch Stressfaktoren können Probleme in Form von Sodbrennen hervorrufen. Meiden Sie daher gleich zu Beginn Ihres Urlaubes den "kulinarischen Vollgenuß" und gewöhnen Sie Ihren Magen langsam an "Neues". Wenn es Sie dennoch treffen sollte und das Sodbrennen beginnt, dann helfen entsprechende Kautabletten oder Gels, welche Sie in Ihrer Reiseapotheke mit eingepackt haben sollten.
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T
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Tauchen: Auch wenn's im Urlaub noch so verlockend sein mag, ehe Sie mit der Erforschung der Unterwasserwelt beginnen, sollte immer erst eine ärztliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung erfolgen. Auch Ihr Zahnstatus sollte zuvor überprüft werden, denn Zahnfüllungen, Kronen und Brücken können gefährlich werden, besonders wenn sie während eines Tauchganges plötzlich herausspringen. Wenn Sie Tauchgänge in Gebieten planen, in denen es Malaria gibt, sollten Sie Ihren Arzt im Rahmen der reisemedizinischen Beratung unbedingt davon in Kenntnis setzen. Bei der Auswahl von Medikamenten zur Prophylaxe einer Malariaerkrankung kann diese Angabe von großer Bedeutung sein!
Thrombosen: Bei Fern- und Flugreisen wird oft vom Economy-Class-Syndrom gesprochen, womit eine Thrombose durch das lange Sitzen im Flugzeug gemeint ist. Für gesunde Personen besteht diese Gefahr nahezu nicht. Reisende sollten grundlegend stets auf eine ausgewogene Ernährung und auf eine ausreichende Trinkmenge achten, was insbesondere für Reisen in tropische Regionen und in Höhenlagen gilt. Wer regelmäßig Medikamente einnehmen muß, sollte dieses mit seinem Arzt zuvor besprechen, denn manche Medikamente haben in anderen Klimazonen oder durch die Aufnahme anderer Speisen eine veränderte Wirkung. Nehmen Sie zudem Abstand von Selbstmedikationen zur Thromboseprophylaxe, insbesondere bei Flugreisen.
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U
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Unfälle: Unfälle aller Art (Auto, Motorrad, Aggressionen, Sport, Tiere,...) sind unerwünschte, aber dennoch recht häufige Ereignisse während einer Reise. Sehr häufig stehen diese auch mit dem Konsum von Alkohol in Zusammenhang. Denken Sie bei Reisen daher stets auch an einen guten Versicherungsschutz.
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V
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Versicherungen: Nicht alles ist notwendig und sinnvoll, was auf dem Markt derzeit angeboten wird. Im Rahmen einer Reise ist eine Reisekrankenversicherung und eine Unfallversicherung auf jeden Fall notwendig, ggf. ist auch eine Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung sinnvoll. Schauen Sie vor Ihrer Reise unbedingt erst mal in alle Ihre Policen, denn manches haben Sie vielleicht bereits abgeschlossen oder es ist beispielsweise im Rahmen Ihrer Kreditkarte enthalten. Erst wenn Sie dieses nachgesehen haben und es fehlt etwas, oder wenn Sie hierzu eine Frage haben, wenden Sie sich an Ihren Versicherungsvertreter.
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Wasser: Falls im Urlaubsgebiet sicheres Trinkwasser nicht vorhanden sein sollte, nur industriell abgepackte Getränke und Getränke, die mit abgekochtem Wasser (Kaffee, Tee) zubereitet wurden konsumieren. Alternativ kann auch eine Wasserbehandlung mit speziellen Mitteln zur Trinkwasserdesinfektion in Betracht gezogen werden.
Wunden: Auch kleine Wunden können sich besonders in den Tropen sehr schnell superinfizieren. Aus diesem Grund sollten Sie eine Wunde immer gut desinfizieren und sie gut abdecken, damit sich umheschwirrende Insekten nicht auf die Wunde setzen können.
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X
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X-Ray und Metalldetektoren: Stetig steigende Fluggastzahlen und auch das eigene Verlangen nach Sicherheit erfordern immer modernere Kontrollmaßnahmen. Die Strahlung der dazu eingesetzten Geräte ist verschwindend gering und stellt keinerlei reale Gefahr für einen Reisenden dar. Jedoch sollten Personen mit Implantaten, Prothesen oder medizinischem Besteck zur Selbstversorgung, stets Ihren entsprechenden Paß hierzu bereithalten und das Sicherheitspersonal frühzeitig und deutlich hierauf aufmerksam machen.
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Y
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Y/C Economy-Class-Syndrome: Auch als "Flugreisen-Thrombose" betitelt, ist die Gefahr einer Thrombose während des Fluges für einen normal gesunden Menschen verschwindend gering. Die Gefahr ist zudem in der FirstClass als gleichwertig zur Gefahr in der EconomyClass zu bewerten. Aber langes Sitzen macht auch schnell "schwere und geschwollene Beine". Auch dem können Sie mit kleinen Übungen und einem regelmäßigen Spaziergang gut begegnen. Ausreichende Trinkmengen und das Meiden von Alkohol und Koffein sind zudem sehr hilfreich. Von Selbstmedikationen zur Prophylaxe einer Thrombose sollten Sie Abstand nehmen.
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Z
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Zahnschmerzen: Sie sind schon zuhause ein absoluter "Gute-Laune-Killer", aber im Urlaub erst... . Für eine kurze Kontrolluntersuchung vor Ihrer Reise hat Ihr Zahnarzt immer Zeit und vor einem Tauchurlaub ist ein Besuch beim Zahnarzt stets anzuraten. Leichten Zahnschmerzen im Urlaub können Sie mit einer Tablette aus Ihrer Reiseapotheke begegnen. Für Besonderheiten gibt es auch ein "Dental-Notfall-Set" - Fragen Sie dazu einfach mal Ihren Zahnarzt oder den freundlichen Apotheker.
Zecken: Entgegen vieler Erzählungen, lassen sich Zecken nicht auf den Menschen herabfallen, vielmehr klettern sie an ihnen hoch. Sie können durch ihren Stich sehr viele und z.T. schwerwiegende Krankheiten übertragen. Wenn Sie eine Zecke an Ihrem Körper entdecken, sollten Sie diese ohne Druck und ohne Quetschen vorsichtig entfernen. Nützlich sind hierbei Zeckenzangen. Zum Schutz sollten Sie in Zeckengebieten lange Hosen und Schuhwerk tragen. Sehr hilfreich ist auch der Einsatz von Repellents/zeckenabweisenden Mitteln.
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HINWEIS: Diese Informationen sind kein Ersatz für eine individuelle und professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Der Inhalt dieser Seiten kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen und/oder Behandlungen anzufangen und/oder abzuändern. Diese Informationen dienen der individuellen Informationsgestellung und helfen bei der gezielten Koordination hin zu einer möglichst optimalen reisemedizinischen Prävention und einer bestmöglichen medizinischen Betreuung.
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